Aktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise zum Wochenstart steigend11.11.2019

Brentölpreis schwankt um die Ölpreismarke von 62 USD/Barrel - Euro weiter schwach und hält sich knapp über der Marke von 1,10 - Heizölpreise steigend in die neue Woche

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Wochenende mit einem starken Minus von 1,5 % bei 69,58 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis die Preismarke von 69 €/100L nicht halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 3,5 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
07.11.2019
Schlusskurs
08.11.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
11.11.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
69,62 68,58

- 1,5 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
62,29 62,51 + 0,4 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1046 1,1020 - 0,2 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Zum Wochenende schloss der Brentölpreis mit einem Plus von 0,4 % bei 62,51 USD/Barrel - damit konnte die Ölpreismarke von 62 USD/Barrel gehalten werden. Die Uneinigkeit in den Reihen der Opec+-Mitglieder hinsichtlich der künftigen Förderpolitik verunsichert die Märkte weiter und hat zum Wochenausklang erneut die Ölpreise steigen lassen.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 16,2 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche geben die Ölpreise um 0,9 % nach - aktuell steht der Brentölpreis bei 61,97 USD/Barrel. Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet zum Wochenstart die Ölpreise. Vorm Wochenende sah es so aus, dass sich die USA und China auf einen ersten Schritt zur Beilegung des Handelsstreites geeinigt haben. Donald Trump dementierte jedoch diese Nachricht am Wochenende mit dem Ergebnis, dass zum Wochenstart die Ölpreise fallen.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist am Freitagabend mit einem leichten Minus von 0,2 % aus dem Handel gegangen und stand am Tagesende bei 1,1020 - damit bleibt der Euro weiter klar unter der Marke von 1,11. Positive US-Verbraucherdaten zum Konsumklima haben den US-Dollar zum Wochenausklang steigen lassen.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,9 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche steigt der Euro bei einem impulslosen Handel leicht um 0,1 % - aktuell steht er bei 1,1028. Zum Wochenstart stehen keine neuen Konjunkturdaten an, die dem Euro neue Impulse verleihen könnten.

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