Aktueller Heizölpreise-Trend: Steigende Rohölpreise ziehen Heizölpreise auch in die Höhe14.11.2019

Brentölpreis nähert sich der Brentölpreismarke von 63 USD/Barrel - Euro schwächelt weiter und schwankt um die Marke von 1,10 - Heizölpreise steigend

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss am Mittwochabend mit einem Minus von 1,0 % bei 69,35 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über die Preismarke von 69 €/100L nicht halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 3,5 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
12.11.2019
Schlusskurs
13.11.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
14.11.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
69,35 68,63

- 1,0 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
62,06 62,37 + 0,5 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1010 1,1007 +- 0,0 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Mittwoch und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Zum Tagessschluss am Mittwoch schloss der Brentölpreis mit einem Plus von 0,5 % bei 62,37 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis seinen Stand über der Ölpreismarke von 62 USD/Barrel ausbauen. Aussagen der Opec zum möglichen Förderrückgang im Jahr 2020 von verschiedenen Nichtopec-Mitgliedern stützten die Ölpreise am Mittwoch.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 15,9 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag steigen die Ölpreise erneut - aktuell um 0,7 % - der Brentölpreis steht aktuell bei 62,79 USD/Barrel. Laut aktuellen Prognosen der EIA gemäß ihrem aktuellen Monatsbericht gehen diese für 2020 von einem Ölbedarfsanstieg beim Rohöl von 1,37 Mio. B/T aus. Gleichzeitig wurde die notwendige Ölproduktion in der gleichen Größenordnung angepasst. Damit dürfte auch für 2020 der Ölmarkt leicht überversorgt bleiben.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist Mittwochabend kaum verändert aus dem Handel gegangen und stand am Tagesende bei 1,1007- damit ist der Euro weiter knapp über der Marke von 1,10 geblieben. Aktuelle Aussagen des Fed-Chefs Powell zur weiteren Geldpolitik der USA konnten den Finanzmärkten keine neuen Impulse verleihen.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 4,0 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag erholt sich der Euro leicht - aktuell steht er bei 1,1012. Die Finanzmärkte schauen heute in Richtung Eurozone, wo im Laufe des Tages verschiedene Wachstumsdaten veröffentlicht werden.

Zurück zur Übersicht